Migration und Asylantrag - Al Wan Mohammad darf bleiben - Migration Integration und Migranten migmag Kulturmagazin

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Migration und Asylantrag - Al Wan Mohammad darf bleiben

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Minderheiten

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Angekommen

Migration Integration in Deutschland, Migranten und Migrationshintergrund - eine Familie hat Angst vor der Abschiebung


Am 3. Januar 2011, genau zwischen den Geburtstagen seiner drei Söhne, erhielt Al Wan Mohammad, 43, von seinem Ulmer Anwalt die Nachricht, dass das Verwaltungsgericht in Stuttgart über seinen Asylantrag positiv entschieden hat. Er darf in Deutschland bleiben. Hinter ihm und seiner Familie liegt eine abenteuerliche Flucht über Dubai und China nach Deutschland und viel Hoffnung auf ein sicheres Leben in der Zukunft. Notiz seines Anwaltes: "Gratuliere!"

In wenigen Wochen wird Al Wan Mohammad in Heidenheim den ersehnten deutschen Pass erhalten - nach über drei Jahren Warten auf den Richterspruch und einem Leben in ständiger Angst vor der Abschiebung nach Syrien. Das Verfahren seiner Frau Rokaia und ihrer drei schulpflichtigen Kinder wird in Kürze stattfinden. Eine positive Nachricht wird erwartet.

Die Anerkennung als Asylsuchende ermöglicht es der Familie Mohammad, neben der offiziellen Anerkennung und dem Erhalt einer Arbeitserlaubnis, künftig über den Landkreis Heidenheim hinaus frei reisen zu können, durch den Erwerb des Führerscheins bald auch mit dem Auto. Frau Mohammad möchte endlich ihre Schwester in der Schweiz besuchen; diese hat sie viele Jahre nicht gesehen. Die drei Jungens können nun endlich in einem Verein Fußball spielen, ohne gültige Ausweispapiere wurde das abgelehnt. Mit einem deutschen Pass ist vieles anders.

Migration, Migrationshintergrund: Der genehmigte Asylantrag
Migration und Migrationshintergrund: Eine Familie ist glücklich

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